Chichén Itzá

Von Valladolid habe ich in Begleitung von 2 anderen Mädels, beide aus Deutschland, den Bus nach Chichen Itza genommen. Bus hält direkt auf dem Parkplatz von Chichen Itza.

Chichen Itza ist vermutlich die meistbesuchte Attraktion in Mexico, definitiv in Yucatan. Wir waren zur „schlimmsten“ Besuchszeit dort angekommen, das heißt so gegen 12:30 Uhr. Es waren auch tatsächlich viele Menschen da, aber die Anlage ist so groß, dass sich die Massen gut verteilen. Wer also gern Fotos ohne Touristen drauf hat, hat auch um diese Zeit kein Problem damit, diese zu schießen.

 

Der Eintrittspreis schockiert ein wenig: Mit 232 Pesos (umgerechnet circa 11 EUR) ist das der Preis einer Übernachtung in Mexiko.

 

Die Anlage besteht aus einer Pyramide, auf die man seit einem tödlichen Unfall in 2015 nicht mehr hochklettern darf. Darum herum gruppieren sich diverse Gebäude, teils von politischer, teils von religiöser Bedeutung und Funktion, aber auch Häuser, die von Mitgliedern der Oberschicht bewohnt wurden.

Außerdem befinden sich auf dem Gelände zwei Cenoten – eine, die mehr einem Sumpf gleicht und eine weitere, in der man tatsächlich baden kann, die aber sehr überlaufen ist, weil jeder dort Abkühlung sucht.

 

Wer wie wir in Chichen Itza mit seinem kompletten Gepäck ankommt, kann dieses kostenlos einlagern. Es gibt einen Raum, wo man Taschen und Rucksäcke abstellen kann. Allerdings gibt es keine Schließfächer; lediglich einen Aufpasser. Wer sich also nicht auf die Wachsamkeit eines Angestellten verlassen möchte, sollte keine Wertsachen dort liegen lassen und sie lieber mitnehmen.

Am Ticketschalter stehen zahlreiche Guides herum, die ihre Dienste anbieten. Wer diese nicht in Anspruch nehmen will, sollte sich vorher über die Geschichte und die einzelnen Gebäude gut informieren. Es wäre schade, den hohen Eintrittspreis zu bezahlen und dann nicht zu wissen, was es eigentlich ist, was man da sieht. So ging es einem Mädel, die mit uns unterwegs war, die meinte, „Steine und Ruinen könne sie überall sehen“. Jep, wenn man nichts über den Ort weiß, dann sieht man nur Steine und nicht die Geschichte.

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