Ein MUSS in jeder Stadt, die man besucht

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Wenn die Zeit nicht drängt, empfehle ich jedem, auf eine besondere Erkundungstour zu gehen:

Ohne Kamera und – ganz wichtig – ohne Smartphone. Ich garantiere, ihr werdet eine Stadt ganz anders erleben, wenn ihr ohne GoogleMaps und ohne zu fotografieren durch die Straßen lauft.

Ich sehe so viele Touristen, die ihre Kamera zücken noch bevor sie sich umgeschaut haben. So viele erleben den ersten Eindruck durch eine Kameralinse. Ich sage nicht, mach weniger Fotos und schon gar nicht, mach gar keine. Ich sage bloß: Schau dich doch erstmal um.

Das Gebäude, die Statue, die Palme, der Felsen, der Turm, die Ruine, etc. wird in 5 Minuten immer noch da sein. Aber erlaube dir doch selbst die Zeit, den Ort zu sehen bevor du den Auslöser drückst. Es sei denn, du bist nur gekommen, um Fotos zu machen um dann sagen zu können „Ich war dort“. Aber für smust-do-3olche Art von Touristen hab ich gar keinen Respekt.

 

Wie die beiden Russinnen in Miami Beach, die durch die ganze USA reisen, aber pro Stadt nur 2,5 Tage einplanen. Und dann diese 2,5 Tage zu 90% im Hostel verbringen und das Zimmer nur verlassen, um was zu essen zu holen und auf dem Weg zum und vom Restaurant ein paar Fotos zu schießen. Aber fahren dann nach Hause und sagen, sie haben ganz Amerika gesehen.

 

Es gibt halt einen Unterschied zwischen sehen und erleben.

 

Wenn ich diese Leute sehe, die sich einer Brüstung mit gezücktem Smartphone nähern, würde ich am liebsten schreien. Oder sie runterschubsen. Das wäre auch eine Option. Zu beschäftigt mit Fotos machen sind sie ja, dass sie mich gar nicht kommen sehen würden.

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