Mérida: Stadtbesichtigung und Hostelempfehlung

Wer in Mérida ist, muss in diesem Hostel absteigen: Hostal Catedral.

Diese Unterkunft Hostel zu nennen fällt etwas schwer.

Es ist sehr zentral gelegen – gegenüber der Kathedrale auf dem Hauptplatz der Stadt, und ist das mit Abstand modernste, sauberste, bestorganisierte Hostel, das ich je gesehen habe (Key Wests NYAH nicht mitgezählt, da es kein Hostel sondern ein Hotel ist). Vielleicht bin ich aber auch nach einem Monat fragwürdiger Sauberkeit leicht zu beeindrucken.merida-52

Hostal Catedral auf jeden Fall ist extrem sauber und gut klimatisiert (bis auf die Küche, da diese nach oben offen ist). Alles in diesem Hostel ist auf die Bedürfnisse von Backpack-Reisenden abgestimmt. Die Zimmer wurden sicherlich von jemandem designt, der wusste, worauf es den Reisenden ankommt: Es gibt für jedes Bett ein Schließfach, mehrere Steckdosen direkt am Bett, eine Stange an jedem Bett, wo man nasse Sachen aufhängen kann, genügend Duschkabinen und Toiletten.

Das war außerdem das erste Hostel, das klimatisierte Badezimmer hatte.

 

Das Frühstück ist sehr gut und angerichtet wie in einem Sternehotel. Es gibt Sandwiches, Muffins, Eier, Müsli, Obst, Kaffee und Limonade.

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Und mit 220 Pesos (11 EUR) ist es genauso teuer (oder günstig) wie fast jedes andere Hostel in Mittelamerika bisher

 

Mérida selbst ist eine nette Stadt. Das Zentrum ist sehr schön, allerdings wird es zunehmends ärmlicher und zerfallener je weiter man sich dem Zentrum entfernt. Es ist, als wäre an darauf fokussiert, nur die Stadtmitte für die Touristen schön zu halten während der Rest verfällt.
Sowas mag ich nicht. Deswegen bin ich etwas zwiegespalten über die Stadt.

 

 

Aber es gibt eine wunderschöne Galerie direkt neben der Kathedrale, die die mexikanische Geschichte in großformatigen Bildern darstellt. Und der Eintritt ist kostenlos. Ein Bild hat es mir besonders angetan:

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MEXICO’S ETERNAL STRUGGLE In der mexikanischen Geschichte steht der Adler für das Gute und die Schlange für das Böse und dieses Bild drückt die Hoffnung aus, dass das Gute irgendwann über das Böse triumphieren wird – damit ist vor allem Korruption, Ausbeutung und Armut gemeint. Und das ganze Motiv ist unterlegt mit den Farben der mexikanischen Flagge.

 

Die Kathedrale selbst ist vielleicht nicht sehr beeindruckend, aber jeden Samstag wird auf der Front-Fassade eine Lichtshow geboten, die sehr sehr schön ist.

Außerdem kann man hier fantastisch auf der Straße essen.

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