San Francisco und der perfekte Reisemoment

San Francisco ist eine der magischsten Städte, in denen ich jemals war. Das fängt damit an, dass die Architektur mir so bekannt vorkommt – sicherlich zum Großen Teil dank der zahlreichen US-Fernsehserien und -Filme – und endet damit, dass sie sich trotz hoher Erwartungen absolut behaupten kann.

Die Stadt strahlt etwas ganz Besonderes aus, was sich schwer in Worte fassen lässt. Natürlich könnte man jetzt die vielen Attraktionen aufzählen, die San Francisco zu einem absoluten empfehlenswerten Ziel machen, aber das würde nicht komplett wiedergeben, was die Stadt ausmacht. Ich weiß nicht, ob es an der Jahreszeit lag oder am tollen Wetter oder einfach nur an meiner überwältigend positiven Stimmung, aber ich habe San Francisco in einem ganz besonderen Licht erlebt – golden irgendwie und delikat. Wie gesagt, das lässt sich schwer beschreiben.

 

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Einen meiner perfekten Reisemomente, wie ich sie nenne, hatte ich am Pier 39. Es war nichts Besonderes – ich saß am Wasser mit der Golden Gate Bridge im Blick, die Sonne schien warm herunter, aus der Ferne klang Musik von Straßenkünstlern, die sich mit den Schreien der Seelöwen mischte, die Luft roch salzig, nach Meer, und ich hatte alle Zeit der Welt, den Moment zu genießen. Ohne Termine oder Stress. Absolut vollkommen.

 

Ich mochte natürlich auch die Golden Gate Bridge und die Fisherman’s Wharf und, wie bereits erwähnt, das Pier 39 mit den Seelöwen, die ich stundenlang beobachten könnte. Die Küstenstraße und der Strand sind selbstverständlich wunderschön. Außerdem mosfchte ich, dass die Stadt es einem so einfach macht, herum zu kommen. Bus und Bahn sind super ausgeschildert, es gibt gute Karten und die Verbindungen sind gut. Aber mein Lieblingsort war das Castro-Viertel. Obwohl ich insgesamt nur 3 Tage Zeit hatte, habe ich einen vollen Tag davon im Castro verbracht, im Café gesessen, Menschen beobachtet, durch die Straßen gelaufen. Das Castro hat mir nach 6 Wochen im Trump-Land Florida wieder ein bisschen den Glauben an die Menschen zurückgegeben.

 

Für meinen nächsten Besuch in San Francisco werde ich mir mehr Zeit nehmen. Und vielleicht ein Auto mieten. Zwar bietet sich die Stadt nicht unbedingt fürs Autofahren an – aber die Umgebung ist wunderschön und sehenswert. Und ich will unbedingt die Pazifikküste mal abfahren.

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