Top 10 San Francisco

San Francisco ist so groß und so vielfältig, dass man hier leicht mehrere Wochen füllen kann. Wer aber, wie ich, nur wenige Tage Zeit hat, der kann die wichtigsten und bekanntesten Touristen-Hotspots in, sagen wir, 3 Tagen prima erkunden.
Meine Favoriten waren:

10. Golden Gate Park

Wer Ruhe und Erholung von der Großstadt sucht, ist hier richtig. Es gibt einen Teich, ein Bison-Gehege, ein Restaurant mit Café, 2 Windmühlen und jede Menge Platz für einen Picknick.

9. Architektur

Kein San Francisco Besuch ist vollkommen ohne mal die Straßen mit den typischen SF-Fassaden abgelaufen zu haben. Am Berühmtesten sich sicherlich die Painted Ladies; ich fand sie aber weniger beeindruckend als viele der umliegenden Häuser. Einfach den Bus nehmen, irgendwo in der Nähe aussteigen und sich in den Straßen verlieren.

8. Fisherman’s Wharf

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Clam Chowder im Brotlaib

Sehr touristisch und vollgepackt mit Souvenirläden, aber daneben gibt es auch die vielen Stände und Restaurants, in denen man das bekannte Clam Chowder (dicker Muschel-Eintopf), das traditionell in einem ausgehöhlten Brotlaib serviert wird. Lecker!

7. Cable Cars

Meine Zeit ließ es leider nicht zu, tatsächlich mal, in einem Cable Car zu fahren, aber ich habe sie auf den Straßen gesehen und sie gehören zum Stadtbild von San Francisco genauso wie die Golden Gate Bridge.

6. Haight-Ashbury

Dieser Stadtteil ist bekannt durch die Hippie-Bewegung und ist auch heute noch Zentrum für alle Alternativen. Es ist zudem eines der schönsten Viertel in SF.

5. Pazifikküste

Die Straße entlang der Pazifikküste zu fahren ist neu auf meiner Reiseliste. Anders als am Atlantik wirkt die Küste hier rau und ungezähmt und erinnert mich sehr stark an Irland.

4. Golden Gate Bridge

Beeindruckend und schön, ob im Nebel oder im strahlenden Sonnenschein. Definitiv einen Besuch wert.

3. Palace of Fine Arts

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Zebrastreifen im Castro

Trotz vieler Besucher strahlt dieser Ort eine angenehme Ruhe aus und man vergisst, dass man sich in einer der geschäftigsten Städte Amerikas befindet. Wunderschöne Architektur und süße Lagune, in der man den ein oder anderen Schwan entdecken kann.

2. Das Castro

Entspannte Atmosphäre, bunt und schrullig. Ob du als Pfau mit bunten Federn und Risenperückke gekleidet bist oder nur ein Eichenblatt trägst, das dich kaum bedeckt (ja, hab ich tatsächlich beides am helllichten Tag mitten auf der Straße gesehen) – hier ist jeder willkommen und keiner wird schräg angeguckt.

1. Seelöwen am Pier 39

Frische Seeluft und Unterhaltung – perfekt zum Entspannen oder einige Stunden mit einem guten Buch zu verbringen.

 

All diese genannten Sehenswürdigkeiten oder Orte kann man in 3 Tagen besuchen oder ablaufen. Wer mehr Zeit hat, sollte außerdem einen Nachmittag auf dem Crissy Field verbringen – das ist ein ehemaliger Flugplatz, der heute ein beliebter Erholungsort mit fantastischer Aussicht ist. Es ist außerdem zu Fuß von der Golden Gate Bridge erreichbar.

Außerdem zu empfehlen: der Mission District – ein Ort für Street Art, Subkultur und Hipster, oder solche, die es werden wollen.

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Neben Pier 39

Alcatraz. Wer ernsthaft mit dem Gedanken spielt, diese ehemalige Gefängnisinsel zu besuchen, sollte die Tickets lange im Vorfeld buchen. Das Gefängnis selbst ist kostenlos, aber um auf die Insel zu kommen, muss man eine Fähre buchen und diese ist oft Tage und Wochen zuvor schon ausverkauft.
Auch einen Besuch wert ist die Lombard Street, die gewundene Straße. Die hab ich zwar besucht, aber sie hat es nicht auf meine Top 10 Liste geschafft. Dennoch ein netter Abstecher, wenn man sowieso in der Gegend unterwegs ist.
San Francisco hat, wie viele amerikanische Städte, ein weitläufiges China Town Areal. Hier kann man gut und verhältnismäßig günstig essen.
Wer noch länger Zeit hat, sollte einen Trip in die Muir Woods unternehmen. Ich habe gehört, dieses Wald-Naturschutzgebiet sei sehr schön. Die Mammutbäume hier sind zwar nicht die größten ihrer Art, aber dennoch massiv und beeindruckend. Muir Woods ist gute 15 km von SF entfernt. Man sollte also entweder ein Auto mieten oder eine Tour buchen.
Und ansonsten sollte man bei einem Spaziergang durch die Straßen San Franciscos nicht überrascht sein, wenn an jeder Ecke der Geruch von Marihuana in die Nase strömt. Im November 2016 haben die Bürger Kaliforniens für eine Legalisierung von Marihuana gestimmt, aber ich habe dein Eindruck, dass die Einwohner selbst davor sich nicht davon abhalten ließen, dieses auf Umwegen zu besorgen. Der unverkennbare leicht süßliche Duft gehört ebenso zum Stadtbild von San Francisco wie meine Top 10.

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