Tourist sein in Cartagena, Kolumbien

Cartagena ist fantastisch! Und hat so ziemlich alles, was sich ein Tourist wünschen kann. Es gibt Strände, viele schöne Inseln in der näheren Umgebung (damit meine ich innerhalb 1 Stunde Fahrzeit mit dem Boot), Geschichte und einige historische cart-4Stätten, tolles Straßenessen, Straßenkunst, karibisches Flair, tolles Wetter und super nette Leute.

Wie überall sollte man als Tourist auf der Hut sein, gerade wenn es ums Geld geht. Gerade, wenn man neu in einem Land ist und sich mit dem Geld noch nicht auskennt, passiert es oft, dass man beim Bezahlen zu wenig Wechselgeld bekommt, weil die Händler einem sofort ansehen, wenn man unsicher ist. Das passiert nicht nur an Straßenständen, sondern auch in Supermärkten, Bäckereien, etc. Mein Rat ist: Wechselgeld immer nachzählen und sich nicht davon abhalten lassen, aus Angst wie ein Tourist auszusehen. Dass du ein Tourist bist, sehen dir sowieso alle an. Dann kannst du auch dafür sorgen, dass man dich zumindest nicht für einen dummen Touristen hält.

 

cart-3Das mit dem falschen Wechselgeld ist mir nicht nur in Kolumbien passiert, sondern auch in Mexiko. Außerdem hatte ich öfter das Problem, dass die Händler (und auch Kassierer) es nicht verstehen, wenn man ihnen einen Betrag gibt, um runde Beträge als Wechselgeld zu erhalten. Beispiel: Wenn ich, sagen wir, 5,65 $ zu bezahlen habe und 10,65 $ gebe, um als Wechselgeld runde 5 $ zu bekommen, kommen die Verkäufer damit nicht klar. Die nehmen die 10 $ und verstehen nicht, warum ich ihnen noch die 0,65 $ gebe. Das verwirrt sie manchmal zu einem Grad, das ebenfalls zu falschem Wechselgeld führt. Damit will ich sagen: einfach aufpassen und nicht wie in Deutschland gewohnt, das Geld einstecken ohne drauf zu gucken.

 

 

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Cartagena ist besonders bekannt für seine „walled city“ – ein ummauerter Stadtkern, die Altstadt quasi, die fast wie eine eigene Stadt innerhalb der Stadt wirkt. Alles ist sehr farbenfroh, lebhaft. Die Straßen sind lebendig, mit vielen Straßenhändlern, Shops, Straßenmusikern und natürlich Touristen. Wer möchte, cart-1kann die Länge der Ummauerung ablaufen. Man braucht ca. 1-2 Stunden dafür. Man kann an vielen Stellen auf die Mauer steigen; es sind in Abständen Treppen, die nach oben führen, zu finden. Von oben hat man eine wunderschöne Aussicht über die Downtown Hochhäuser und das karibische Meer. Unweit der Altstadt findet man auch eine Festung aus dem 16./17. Jahrhundert: Castillo San Felipe de Barajas. Die Festung gehört inzwischen zum UNESCO-Weltkulturerbe. Der Eintritt ist etwas kostspielig für kolumbianische Verhältnisse; man zahlt eben Touristenpreise, aber die Aussicht von hier oben ist einmalig, wer schon nichts mit der Geschichte anzufangen weiß. Die Festung widerstand mehreren Angriffen und verfügt zudem über ein großes Netz an unterirdischen Tunnels.

 

Cartagena bezeichnet sich selbst als die Hauptstadt der Karibik. Hier ist es heiß, dank des Wassers sehr schwül, und der Verkehr ist mörderisch. Die Taxifahrt vom Flughafen zum Hostel wird mir noch länger in Erinnerung bleiben.

Auf jeden Fall einen Besuch wert!

 

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