Unterkunft Bijagua: Heliconias Ecolodge

Die Heliconias Ecolodge in Bijagua grenzt direkt an den Volcan Tenorio Nationalpark und ist daher idealer Ausgangspunkt für Tagestouren zum Rio Celeste.

 

Zunächstimg_20160918_151100 aber muss man erstmal zur Lodge kommen und das ist ohne eigenes Auto (Allrad-Antrieb nötig!) kaum möglich. Der Bus hält in dem Städtchen Bijagua, direkt vor der Schotterstraße, die hoch zur Lodge führt. Diese Straße ist angeblich nur 3 km lang; kam mir aber bei jeder Durchfahrt mit dem Taxi länger vor. Es wäre theoretisch möglich, die Strecke zu laufen, würde ich aber nur sportlichen Menschen ohne Gepäck empfehlen. Wenn ich sage Schotterstraße, dann meine ich damit nicht die gleichmäßige Schotterstraße aus Deutschland. Ich meine damit eine Straße, die mit Steinen aller Größen (von Erdnuss- bis Rollerreifen-groß) „gepflastert“ ist. Selbst das Laufen drauf ist ein Balance-Akt; Fahren ist ebenso abenteuerlich.

 

An der Bushaltestelle steht Sergio mit seinem silbergrauen Pickup und bietet seine Taxi-Dienste an. Für 4000 Colones (6,50 EUR) befördert er Passagiere zur Heliconias Lodge. Viel Geld, ja. Aber nachdem ich den Weg einmal gesehen habe, leider für mich die einzige Option.

 

 

heliconias1Das Schöne: durch seine ideale Lage hat die Ecolodge einen eigenen zum Park. Man kann vom Hotelgelände aus einen kleinen Trek durch den Costa Ricanischen Regenwald unternehmen. Die Wege sind sehr gut ausgeschildert. Ein heliconias2Rundweg führt über 2,5 km durch den Dschungel und dabei über 3 Hängebrücken. Ein anderer Weg führt zu einer Lagune; das ist aber kein Rundweg, d.h. man läuft die gleiche Strecke wieder zurück. In vielen Blogs und Reiseführern werden diese angeschlossenen Wanderwege als der größte Pluspunkt der Lodge angepriesen und das sind sie auch sicherlich. Allerdings sagte man mir bei Anreise, dass die Begehung dieser Trek-Wege extra kostet ($10) und nicht im Zimmerpreis enthalten ist.

 

Frühstück hingegen ist inklusive und ist jeden Tag was anderes. Es ist weder Buffet noch a la Carte, sondern man bekommt einfach einen Teller mit dem heutigen Frühstücksmenü serviert. Das können Eier mit Speck und Reis mit Bohnen sein oder aber auch Pancakes. Schmeckt hervorragend.

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Die Lodge selbst ist ein klein wenig in die Jahre gekommen. Oder es ist einfach der normale Standard in Costa Rica, das mag auch sein. Die Fenster schließen nicht mehr so ganz oder können nicht abgeschlossen werden. Ein Zimmerschlüssel geht schon mal bei der Rezeption verloren. Und der Zimmerservice beschränkt sich aufs Bettenmachen. Geputzt wird nur bei Abreise bzw. Neuanreise.

 

Dafür ist der Blick auf den Nationalpark einmalig.

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