Unterkunft in Miami Beach: Freehand Miami

Das Freehand Miami ist ein typisches Hostel mit ein paar coolen Features:

Es hat eine schön gestaltete Hostellobby, die gleichzeitig als Gemeinschaftsraum und Frühstücksort dient. Frühstück ist inklusive, besteht aber überwiegend aus Süßem: Gezuckerte Cornflakes, süße Teilchen, Toast mit Marmelade. Dazu gibt es Tee, Kaffee und Orangensaft.

 

Das Freehand hat außerdem einen super schönen tropischen Garten mit zahlreichen kleinen Tischchen und Sesseln und Sofas. Das klingt alles toll und ist es auch. Bloß: Tropisch bedeutet leider auch immer Mosquitos! Und davon gibt es hier Tausende! Zu jeder Tageszeit!

Es gibt auch einen Pool, der allerdings nach Sonnenuntergang nicht mehr benutzt werden darf.

Eine Küche gibt es auch, die ist aucfreehand-2h w underbar sauber. Ein kleines Manko ist aber, dass es keinen Herd gibt. Dafür gibt es 2 Mikrowellen-Öfen und eine Anleitung wie man Reis oder Nudeln in der Mikrowelle kochen kann.

 

Die Schlafsäle sind top eingerichtet: Jedes Bett hat durch die Bauweise ein gutes Stückchen Privatsphäre, inkl. Steckdose, was in einem Mehrbettzimmer nicht immer selbstverständlich ist. Die Schlafsäle verfügen über eigene Bäder.

 

Negativ: die Betten werden nicht frisch bezogen. Überhaupt ist mir das Zimmerreinigungs-Prinzip in diesem Hostel trotz inzwischen 2 Aufenthalten dort nicht so ganz ersichtlich. Ich vermute, es gibt für jedes Bett einen Turnus, in dem die Betten frisch bezogen werden – unabhängig davon ob und wann dort neue Gäste einchecken. Gleiches gilt für Handtücher: Angeblich sind sie inklusive, aber mal wird keines hingelegt, dann 2, dann werden die benutzten mitgenommen aber keine frischen hingelegt. Es ist etwas komisch. Die Sauberkeit ist, wie in fast jedem Hostel, etwas fragwürdig.

Ach ja, es ist laut. Alles in dem Hostel ist laut. Die Rohre, die Toilettenspülung, die Bar im Garten, die bis spät noch Musik spielt, etc.

freehand-1Aber das Hostel ist gut gelegen – 3 Gehminuten vom Strand, unweit von Ocean Drive (man kann sogar hinlaufen, wer längere Spaziergänge mag) und die Bushaltestelle ist quasi vor der Tür. Außerdem ist es preislich relativ bezahlbar, wenn man grade auf irgendeiner der vielen Buchungsseiten ein Special ergattern kann (von denen es oft welche gibt), und für Miami-Verhältnisse ist es immer noch das beste Preis-Leistungs-Verhältnis. Ich war in Miami in weitaus teureren Hotels, die so viel schlimmer waren und nicht mal ein Bruchteil dessen boten, was das Freehand bietet.

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